Direkt zum Seiteninhalt

Therapie

Menü überspringen
Menü überspringen
Historische Linie in Kurzform
und im Anschluss 2 Beispielen - Sit‑to‑Stand nach Schlaganfall (Erwachsene) und Aufrichtung/Stand bei einem Kind mit CP:

1940er–1950er:
Berta Bobath macht eine bahnbrechende Entdeckung: Durch geschicktes Handling wird deutlich, dass Tonus und Bewegung veränderbar sind. Hier beginnt die erste Form der Fazilitation – eine intuitive, erfahrungsbasierte Anbahnung „besserer“ Bewegungen.

1950er–1970er (klassisches Bobath)
1970er–1990er (Übergang)

1990er bis heute (modernes Bobath / IBITA):
Fazilitation wird zum motorisch-lernorientierten, problemlösenden Interaktionskonzept, das geschickt Handling, verbale Cues und Umgebungsanpassung vereint. Das Ziel hat sich gewandelt: Es geht nicht mehr nur um „Normalisierung“, sondern um die Optimierung von Aktivität und Partizipation – und das bei bestmöglicher Bewegungsqualität.
Die spannende Review von Babyar et al. (2026, Clinical Rehabilitation) hat sich zum Ziel gesetzt, das faszinierende Phänomen der Lateropulsion systematisch zu durchdringen und daraus eine klare klinische Entscheidungsstruktur zu entwickeln. Im Mittelpunkt stand die fesselnde Frage: „Welche Mechanismen stecken hinter der Lateropulsion – und wie können Therapien gezielt darauf abgestimmt werden?“

Die Standuhr

Kategorie Therapie Autor Andreas Schedl Datum 07 Feb 2026
Die Übung zielt darauf ab, Gleichgewichtstraining mit dynamischen, gezielten Bewegungen der oberen Extremitäten zu verbinden. Sowohl die Ausgangs- als auch die Aufgabenstellung lassen sich, wie weiter unten erläutert, flexibel anpassen.
Wer mit ataktischen Patienten arbeitet, kennt die therapeutische Herausforderung. Koordinationsstörungen, Standunsicherheit und eingeschränkte Zielmotorik erschweren nicht nur den Alltag unserer Patienten, sie verlangen uns auch viel Kreativität und individuelle Zielsetzung und deren Umsetzung ab, um möglichst nahe an den Alltagszielen der Patienten zu arbeiten.

Gerade im Stand zeigt sich, wie entscheidend eine gute Rumpfstabilisation für jede Form von Gleichgewicht, Orientierung und zielgerichteter Bewegung ist. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass der Rumpf bei Ataxie deutlich verzögert, überschießend oder unzureichend stabilisierend reagiert. Das führt zu vergrößertem Body Sway, erhöhtem Korrekturbedarf und inadäquaten Nutzung von posturaler Strategien.
Besonders bei Alltagszielen mit Reich und Greifbewegungen, wie das Heben von Gegenständen, Aufräumen von z.B. einer Geschirrspülmaschine oder der Einkäufe können die Patienten vor eine Herausforderung stellen. Die aktive Rumpfkontrolle im Stand mit Dual-Task-Elementen und funktioneller Reich- und Greifmotorik in der Therapie zu kombinieren, kann hier ein Nützliches Setting sein, um genau das mit den Patienten zu üben.

In diesem Artikel bekommst du praxiserprobte Übungen, die du selbst direkt umsetzen kannst.
Kontakt
neku
am Junkersberg 4
09306 Rochlitz
+49 (0)711 65 67 70 32
post@neku.pro
Zurück zum Seiteninhalt